Wenn man sich einen Hoodie ansieht, achtet man meist auf den Stoff – ist er weich, dick oder hat er eine angenehme Textur? –, die Größe der Kapuze (sitzt sie bequem oder ist sie zu klein?) und ob es der beliebte Oversized-Style oder ein eher figurbetonter Schnitt ist. Der Saum? Der wird oft übersehen, nur dieser kleine Streifen unten, der das Kleidungsstück abrundet, nichts Besonderes. Doch sobald man den Hoodie anzieht und eine Weile trägt, merkt man, dass der Saum viel wichtiger ist als gedacht. Er entscheidet darüber, wie der Hoodie sitzt, wie sich der Stoff faltet oder glatt anliegt und ob der Look gewollt wirkt oder eher zufällig unordentlich geworden ist.
Bei UNIT-100 nehmen wir die richtige Saumpassform sehr ernst. Wir haben schon so viele Hoodies gesehen, die im Laden oder auf Produktfotos toll aussehen – straff geschnitten, formschön, als würden sie perfekt passen. Aber sobald man sie anzieht, fühlt sich irgendetwas komisch an. Meistens liegt es nicht daran, dass der Brustbereich zu eng oder die Ärmel zu lang sind – es ist der Saum. Der Saum entscheidet darüber, ob der Hoodie stabil und ordentlich sitzt oder ob er den ganzen Tag verrutscht, schlampig und unstrukturiert wirkt. Dieser Unterschied wird nach ein paar Stunden Tragen noch deutlicher – beim Einkaufen, beim Kaffeetrinken oder einfach im Alltag.
Ein enger Saum betont die Taille oder Hüfte des Hoodies auf natürliche Weise. Das sorgt für einen sauberen, kontrollierten Look – der untere Teil des Hoodies sitzt perfekt, ohne dass überschüssiger Stoff herumflattert. Gerade bei sportlichen Modellen oder solchen, die speziell fürs Training entworfen wurden, ist diese Art der Passform ideal. Es fühlt sich sauber und funktional an, als ob der Hoodie beim Joggen, Gewichtheben oder anderen sportlichen Aktivitäten an Ort und Stelle bleiben soll.
Bei lässigen Hoodies oder Streetwear-Hoodies kann diese Enge jedoch einengend wirken und ein unangenehmes Spannungsgefühl erzeugen. Liegt der Saum zu eng am Körper an, hat der darüber liegende Stoff keine Bewegungsfreiheit. Er staut sich, wirft Falten und bauscht sich unnatürlich auf – als würde der Hoodie hochgezogen, anstatt locker zu sitzen, wie wir bei UNIT-100 oft sagen. Und bei jeder Bewegung – sei es beim Greifen nach etwas im Regal, beim schnellen Gehen oder auch nur beim Hinsetzen – ist diese unschöne Faltenbildung unübersehbar.
Ein lockererer Saum verändert den gesamten Tragekomfort des Hoodies. Anstatt eng am Körper anzuliegen, fällt er locker und natürlich. Der Stoff legt sich sanft, ohne unschöne Falten oder Faltenwürfe, und die Silhouette wirkt sofort ruhiger und entspannter – als könnte man ihn den ganzen Tag tragen, ohne ständig daran zupfen oder ihn glattstreichen zu müssen.
Bei UNIT-100 bemerken unsere Kunden diesen Unterschied meist sofort, wenn sie ein Muster mit lockerem Saum anprobieren. Plötzlich fühlt sich der Hoodie nicht mehr so an, als müsste man ihn ständig zurechtzupfen – kein ständiges Herunterziehen des Saums oder Zurechtrücken des Stoffes um die Taille mehr. Dieser lässige Effekt verstärkt sich noch, wenn wir einen lockeren Saum mit schwereren Stoffen kombinieren. Schwerere Materialien haben mehr Gewicht und brauchen daher Platz, um sich natürlich auszubreiten, anstatt von einem engen Saum eingeengt zu werden. Das Ergebnis ist ein Hoodie, der sich stabil, aber nicht steif anfühlt, bequem, aber nicht formlos.
Allerdings gibt es eine Grenze, wie locker ein Saum sein darf – ist er zu weit, entstehen Probleme. Ist der Saum zu breit oder zu labberig und fehlt dem Hoodie an anderer Stelle an Stabilität, verliert das ganze Kleidungsstück seine Form. Statt lässig und entspannt auszusehen, wirkt es dann unordentlich und unfertig – als hätte jemand vergessen, den Saum zu säubern, oder als wäre es durch häufiges Waschen und Tragen ausgeleiert.
Bei UNIT-100 tritt dieses Problem meist in der frühen Musterphase auf. Wir fertigen einen Hoodie mit einem sehr weiten Saum an, und obwohl er sich beim Tragen angenehm anfühlt – keine Druckstellen, viel Bewegungsfreiheit – wirkt er irgendwie unpassend. Er hängt schlaff herunter, ohne Konturen, als fehle ihm das gewisse Etwas an Struktur. In solchen Fällen reicht es nicht immer, den Saum einfach enger zu machen. Meistens müssen wir die Weite des Körpers anpassen (ihn etwas schmaler gestalten), das Stoffgewicht ändern (vielleicht ein etwas festeres Material verwenden) oder die Länge anpassen, damit der Saum Halt findet – eine Basis, an der er sich festhalten kann und nicht einfach ziellos herumflattert.
Die tatsächliche Wirkung der Saumweite zeigt sich erst, wenn man in Bewegung ist. Ein Hoodie ist nicht dafür gedacht, still in einer Umkleidekabine getragen zu werden – man trägt ihn zum Einkaufen, um Freunde zu treffen, zur Arbeit zu pendeln oder einfach im Alltag. Und der Saum hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie sich das Kleidungsstück mit den Bewegungen des Trägers mitbewegt.
Mit einem engen Saum fühlt sich die Bewegungsfreiheit eingeschränkt an. Hebt man die Arme, um etwas von einem hohen Regal zu holen, rutscht der Saum hoch und staucht den Stoff um die Taille. Geht man schnell, um den Bus zu erreichen, fällt der Hoodie nicht fließend – er zieht an der Taille. Mit einem lockeren Saum hingegen bewegt sich der Hoodie wie aus einem Guss. Er schwingt sanft beim Gehen, dehnt sich beim Greifen und bleibt an Ort und Stelle, ohne gegen den Körper zu drücken. Bei UNIT-100 achten wir bei Tragetests besonders darauf, denn Bewegung deckt immer wieder Probleme auf, die im Stehen unbemerkt bleiben. Ein Saum, der auf dem Bügel gut aussieht, kann sich beim Tragen des Hoodies als äußerst störend erweisen.
Die Saumweite ist nicht an sich definiert – wie sie sich anfühlt und aussieht, hängt stark von der Länge des Hoodies und seiner Weite ab. Ein kurzer Hoodie mit engem Saum wirkt ganz anders als ein langer Hoodie mit demselben engen Saum. Der kurze kann lässig und strukturiert wirken, als wäre er bewusst kurz geschnitten und ordentlich. Der lange hingegen kann einengend wirken, sich an den Oberschenkeln stauen und die gesamte Passform unvorteilhaft aussehen lassen.
Bei UNIT-100 legen wir die Saumweite nie allein aufgrund der Körperlänge und -weite fest. Bei Cropped Hoodies – die oberhalb der Taille enden – sorgt ein kontrollierter, leicht enger Saum für die nötige Formstabilität. So wirkt der Cropped-Hoodie nicht unförmig oder ungepflegt. Bei Oversized Hoodies hingegen – die im Brust- und Armbereich weit geschnitten und länger sind – fühlt sich ein lockerer, lockererer Saum viel natürlicher an. Dadurch kann der Oversized-Schnitt atmen, und man hat nicht das Gefühl, in einem Stoff zu ertrinken, der unten unnatürlich zusammengeknüllt wurde.
Das Gewicht des Stoffes hat einen großen Einfluss darauf, wie eng der Saum wirkt. Leichte Stoffe – wie dünne Baumwolle oder weiche, luftige Mischgewebe – fallen schnell zusammen. Ein enger Saum an einem leichten Hoodie fühlt sich einengend an, als würde der Stoff gequetscht und könnte sich nicht frei bewegen. Schwere Stoffe hingegen – dicke, robuste Baumwolle, die formstabil ist – benötigen keinen engen Saum, um ihre Form zu behalten. Im Gegenteil: Ein enger Saum an einem schweren Stoff kann den Hoodie steif und unflexibel wirken lassen, als würde er sich bei Bewegungen nicht mitbewegen.
Bei der Verarbeitung schwererer Hoodies in der UNIT-100-Kollektion lockern wir den Saum oft etwas. Diese kleine Änderung sorgt dafür, dass der Stoff natürlich fällt, anstatt gegen die Schwerkraft anzukämpfen. Der schwere Stoff hat bereits genug Gewicht, um dem Hoodie Form zu verleihen, sodass ein lockererer Saum ihn einfach fließend fallen lässt und so Struktur und Tragekomfort perfekt in Einklang bringt.
Die meisten Kunden betreten UNIT-100 nicht mit Aussagen wie: „Wir brauchen einen Hoodie mit super engem Saum“ oder „Der Saum muss extra weit sein“. Stattdessen beschreiben sie, wie sich der Hoodie anfühlen soll: „Er soll locker sitzen, aber nicht ausbeulen“, „Er sollte bei jeder Bewegung an Ort und Stelle bleiben“ oder „Er soll gut aussehen, aber nicht zu elegant“. Die richtige Saumweite ist der entscheidende Faktor, der diese Wünsche greifbar macht, auch wenn die Kunden das nicht sofort bemerken.
Während des Entwicklungsprozesses testen wir oft verschiedene Saumvarianten am selben Hoodie. Wir fertigen ein Muster mit einem eng anliegenden Gummisaum, ein weiteres mit einem lockeren Rippsaum und vielleicht ein drittes mit einem etwas weiteren, nicht elastischen Saum an. Dann lassen wir Leute die Hoodies tragen – sie gehen herum, sitzen, dehnen sich, machen ganz normale Dinge – und der Unterschied ist deutlich. Die richtige Saumweite lässt sich nicht nur anhand von Maßen bestimmen; man muss sie fühlen. Ein Saum, der in den Maßen perfekt aussieht, kann sich beim Tragen komisch anfühlen. Deshalb sind praktische Tests für uns unerlässlich.
Die Saumweite ist ein oft unterschätztes Designelement, das die Silhouette eines Hoodies viel stärker beeinflusst, als die meisten denken. Ist der Saum zu eng, fühlt sich das Kleidungsstück angespannt an – es spannt am Körper, wirft unschöne Falten und schränkt die Bewegungsfreiheit ein. Ist er zu weit, verliert der Hoodie seine Form – er hängt schlaff herunter, sieht unordentlich aus und hat keine Kontur.
Bei UNIT-100 behandeln wir die Saumkonstruktion als die wichtige Designentscheidung, die sie ist – nicht als nachträgliche Überlegung, nicht als unbedeutendes Detail. Durch zahlreiche Muster, Anpassungen und Tragetests im Alltag helfen wir Marken dabei, Hoodies zu entwickeln, die nicht nur auf Fotos oder im Regal gut aussehen. Sie sehen gut aus und fühlen sich gut an, wenn man sie tatsächlich trägt – beim Einkaufen, beim Treffen mit Freunden oder einfach im Alltag. Der Saum mag zwar unten am Hoodie sein, aber er ist die Grundlage für die Passform und das Tragegefühl des gesamten Kleidungsstücks.
UNIT-100 wurde im Jahr 2001 gegründet und ist ein Hersteller von individueller Bekleidung, der sich auf hochwertige T-Shirts, Hoodies und andere Strickwaren spezialisiert hat.
Zimmer 5/F-11, Block A Wantong International Square Liwan District, Guangzhou.
Schnellzugriff
Dienstleistungen